Mamoru: Ein Dorf und seine Schule
In Mamoru steht bereits das Gerüst für eine neue Zukunft: Eine Grundschule mit fünf Klassenzimmern, deren Wände wir 2025 erfolgreich hochgezogen haben.
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Jede Spende hilft uns dabei, diese letzten Meter erfolgreich zu meistern und den Kindern und Lehrkräften in Mamoru eine komplett fertige Schule zu übergeben.
Der Erfolg in Mamoru ist das direkte Resultat einer wunderbaren und verlässlichen Zusammenarbeit mit unserer lokalen Partnerin Juliet Fornah und ihrem sierraleonischen Förderverein Welfare Alert Sierra Leone. Das stehende Gebäude ist der handfeste Beweis dafür, dass unsere Spendengelder hier effektiv eingesetzt werden und die Umsetzung vor Ort hervorragend funktioniert. Wir danken Juliet Fornah und ihrem gesamten Team von ganzem Herzen für ihr unermüdliches Engagement.
In diesem Video ist zu sehen, wie Philipp Herzberg vom Verein "Bildung mit Herz Sierra Leone" 2025 gemeinsam mit dem Stammesführer von Mamoru den Grundstein der neuen Schule legte.
Die nächsten Schritte: Gemeinsam über die Ziellinie
Das Gebäude steht, doch unsere Aufgabe ist es nun, die restliche Finanzierung auf die Beine zu stellen, damit die Schule vollumfänglich nutzbar wird.
Um das Gebäude fertigzustellen, fehlen uns noch folgende Schritte:
- Verputzen der Wände: Zum langfristigen Schutz der Bausubstanz.
- Verlegen des Bodens: Für ein sauberes und sicheres Lernumfeld.
- Einsetzen der Türen: Um die Klassenzimmer abzuschließen und vor der Witterung zu schützen.
2025: Der Schulbau beginnt
18 Schülerinnen und Schülern der 11. und 12. Klasse, acht Eltern und zwei Lehrkräfte auf dem Weg nach Mamoru in Sierra Leone. Unser Ziel war klar: den Bau der neuen Schule aktiv unterstützen. Vor Ort entschieden wir gemeinsam, dass der Bau der Grundschule beginnen sollte.
2024: Die erste Begegnung mit Mamoru
Die Partnerschaft mit Mamoru begann nicht mit einem Bauplan, sondern mit einem Gespräch. Im Jahr 2024 reisten wir erstmals nach Mamoru: sechs Schülerinnen und Schüler der 13. Klasse, ein Elternteil und vier Lehrkräfte. Gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft saßen wir im großen Kreis und hörten uns ihre Sorgen und Wünsche an. Die Menschen beschrieben uns eindrücklich, dass sie sich seit Jahren eine funktionierende Grundschule wünschten. Die Hilfsorganisation Welfare Alert, S.L., geleitet von Juliet Fornah, hatte bereits viel versucht und eine alte Kirche provisorisch in eine Schule umgewandelt.
Doch die Bedingungen waren schwierig:
- Die Kinder saßen auf dem Boden,
- im dunklen Raum,
- drei verschiedene Klassen wurden gleichzeitig unterrichtet – jede an einer anderen Wand,
- es war laut, eng und kaum lernförderlich.
Dieser Moment markierte den Anfang eines Projektes, das für das gesamte Dorf eine neue Zukunft eröffnet.
Unterstützung aus Berlin und neue Partnerschaften
Nach unserer Rückkehr nach Deutschland war für uns klar: Wir müssen helfen. Wir beschlossen, Spenden zu sammeln und gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft und Welfare Alert eine richtige Grundschule zu bauen. Ein Großteil der Spendengelder kam durch die Schulgemeinschaft der Kant-Schulen in Berlin zusammen – eine Gemeinschaftsleistung aus Schülern, Eltern und Lehrkräften, die dieses Projekt möglich gemacht hat.